Lesepat:innen Innsbruck: Lesen bildet & verbindet Generationen (Verein Junge Stadt)
von Florian H.
Lesepat:innen Projekt Innsbruck der Jungen Stadt
Seit über zwölf Jahren fördern (aktuell 30) ehrenamtliche Lesepat:innen an Innsbrucker Volks- und Mittelschulen Kinder als Pat:innen und beim Lesenlernen. In wöchentlichen Lesestunden schenken sie Zeit, Aufmerksamkeit und Vertrauen – und schaffen so Begegnungen, die Bildung, Sprache und soziales Miteinander stärken.
Das Projekt ist zu mehr als 90 % von engagierten Frauen (Pensionistinnen) getragen, die Kindern Mut machen, sich selbst zu entfalten und Chancen zu nutzen. Mit jeder Stunde entsteht ein Stück gelebte Entwicklung bei Kindern – durch Verständnis, Kommunikation und Freude am Lernen. Ein Projekt, das zeigt, wie Ehrenamtliche bzw. Tiroler Frauen Bildung und Zukunft gestalten.
Das Lesepat:innen-Projekt der Jungen Stadt ist ein echtes Erfolgsmodell: Seit 2013 begleitet der Verein Junge Stadt mit Unterstützung von zesa – Zentrum für Soziale Arbeit Kinder an fünf Innsbrucker Schulen (MS Leopoldstraße, MS Hötting, VS Angergasse, VS Dreiheiligen, VS Pradl Leitgeb 1). Alle Beteiligten – Lesepat:innen, Schulen, Organisationsteam – kommen aus Tirol. Das Projekt lebt vom lokalen Engagement, wächst in der Region und stärkt Gemeinschaft dort, wo sie entsteht: im Klassenzimmer.
Das Projektziel: Kinder in Innsbruck nachhaltig beim Lesen und Lernen zu unterstützen und dadurch Bildungsgerechtigkeit, Integration und soziale Stärke zu fördern.
– Jährlich profitieren über 100 Kinder an fünf Schulen – viele davon mit Migrationshintergrund – von individueller Lese- und Lernförderung (für Sprachverständnis)
– Über 30 Lesepat:innen (überwiegend Frauen im Ruhestand) engagieren sich ehrenamtlich – mit Herz, Geduld und Kompetenz
– Das gemeinsame Lesen stärkt Sprachfähigkeit, Konzentration und Konfliktlösung – ein indirekter Beitrag zu Gewaltfreiheit und sozialem Zusammenhalt.
– Kinder gewinnen Selbstvertrauen, Freude am Lernen und positive Vorbilder im Alltag
– Schulen werden entlastet und erleben gelebte Nachbarschaft zwischen Generationen.
Die mögliche Förderung dieser tollen Initiative wollen wir für den Ausbau des Projekts auf weitere Schulen in Innsbruck und Weiterentwicklung und Optimierung des Konzepts verwenden. Anmerkung: Das Projekt ist grundsätzlich ehrenamtlich organisiert. Die Mittel sichern die professionelle Koordination durch den Träger zesa – Zentrum für Soziale Arbeit und ermöglichen eine nachhaltige Weiterentwicklung.





