Feministischer Rundgang der Not durch Innsbruck
Workshop der youngCaritas für Jugendliche und Kinder

Die youngCaritas stellt mit ihren Bildungsworkshops und Aktionen im öffentlichen Raum grundlegende Fragestellungen offen und fördert so gemeinsame Gedankenprozesse.

Als neuer Workshop wird ein feministischer Rundgang der Not durch die Innsbrucker Stadt entwickelt. Dieser Workshop soll eine Erweiterung unseres bestehenden Rundgangs bilden und auf feministische Stadtperspektiven verweisen. Bei dieser alternativen Stadtführung durch Innsbruck liegt der Fokus auf Orten, die feministische Perspektiven mit intersektionalem Fokus betonen. Teilnehmende erfahren mehr über Feminismus und entdecken empowernde Initiativen und Hilfsangebote in Innsbruck. Das Ziel besteht darin, Solidarität zu stärken und eine inklusive Gesellschaft zu fördern, in der gleiche Chancen und Rechte für alle Menschen bestehen.

Die youngCaritas Tirol gestaltet Bildungsangebote, die gesellschaftliche Teilhabe und soziale Gerechtigkeit fördern. Mit Projekten im öffentlichen Raum schafft sie Begegnungen, die junge Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit stärken und zum kritischen Denken anregen. Gerade in einer von strukturellen Ungleichheiten geprägten Gesellschaft ist es essenziell, Räume zu schaffen, in denen Fragen nach Machtstrukturen, Privilegien, Repräsentation und Gleichberechtigung gestellt und diskutiert werden können.

Feministischer Fokus & Lebensrealität in Innsbruck
Innsbruck ist eine Stadt, die auf den ersten Blick als fortschrittlich und lebenswert gilt – doch auch hier gibt es Räume, in denen Diskriminierung, Sexismus und soziale Ausschlüsse spürbar sind. Der feministische Rundgang soll daher feministische Kämpfe und Errungenschaften sichtbar machen und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, feministische Perspektiven in ihrem eigenen Umfeld zu entdecken. Der Workshop soll bestehende Strukturen hinterfragen und lädt dazu ein, die Stadt als Raum zu verstehen, den man mitgestalten kann – weg von einer patriarchalen Ordnung, hin zu mehr Gerechtigkeit und Vielfalt.
Hierzu haben wir schon vorab Kontakt mit der Städtischen Gleichbehandlungsbeauftragten Mag. Isolde Kafka aufgenommen. Mit ihrer Expertise konnten wir bereits sehr gute Themenschwerpunkte setzen und möchten auch sehr gerne ihre wertvolle Arbeit als weiteren Punkt in unserer Stadtführung nennen.

Ziele
· Sichtbarmachung von feministischen und queeren Perspektiven im Stadtraum Innsbruck
· Stärkung eines intersektionalen Verständnisses von Diskriminierung
· Förderung von Solidarität, kritischer Reflexion und Aktivismus
· Inspiration für gesellschaftliche Veränderung durch Empowerment und gemeinsames Lernen

Methoden
· Stadtführung zu Orten feministischer Geschichte und aktuellen Initiativen
· Biografien von Aktivist:innen und Frauen, die Widerstand geleistet haben
· Diskussion über Machtstrukturen, Privilegien und die Rolle von Identität
· Kreative Reflexionsaufgaben und partizipative Gestaltungsideen
· Austausch über eigene Erfahrungen und Perspektiven im Innsbrucker Alltag